Prasselkuchen
Neulich beim Bäcker…
„Was suchst du?“
„Prasselkuchen!“
Seit Wochen hab ich einen Jeeper auf Prasselkuchen und kein Bäcker weit und breit hat ihn in der Verkaufstheke.
„Kannst du mir das mal aufschreiben? Noch nie gehört“, wundert sich der Mann.
Ist ja wohl nicht wahr, jetzt teilen wir schon seit über 30 Jahren nicht nur Küche und Herd und der Mann kennt keinen Prasselkuchen.
Definitiv meine Schuld, vermeide ich doch gerne Zucker in unserer Ernährung und somit steht halt kaum Kuchen auf dem Tisch.
Erschwerend - der Prasselkuchen hat wohl ostdeutsche Wurzeln, in meinem Fall schlesische.
Dann müssen wir diese kulinarische Wissenslücke des Mannes wohl mal schließen.
Zutaten:
1 Rolle fertiger Blätterteig
Marmelade oder Gelee nach Geschmack
2 EL Schmand
Für die Streusel:
250g Mehl
100g Zucker
175g Butter, weich
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
Für die Glasur:
100g Puderzucker
3-4 TL Zitronensaft
Den Backofen auf 180°C Heißluft vorheizen.
Zubereitung:
Den Blätterteig ein paar Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit er geschmeidig ist und beim auseinander Rollen nicht bricht.
Ausrollen und mit den Händen um etwa 1/4 in der Länge größer ziehen.
Mit einer Gabel mehrfach einstechen, damit der Blätterteig beim Backen nicht blättrig aufgeht.
Denn das ist beim Prasselkuchen gar nicht gewünscht.
Dünn mit der Marmelade nach Wahl einstreichen und den Teig einmal zusammen klappen.
Obendrauf dünn mit dem Schmand einstreichen, dann halten die Streusel besser.
Für die Streusel alle Zutaten miteinander verkneten.
Streusel mit den Fingern abzupfen und üppig auf dem Blätterteig verteilen.
Man kann jetzt schon mit einer Teigkarte Stücke eindrücken, dann schneidet es sich nach dem Backen besser.
Backzeit etwa 18 bis 21 min. auf der mittleren Schiene.
So muss er schmecken - Zuckerschock inklusive.




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