Kochfleisch
Kochfleisch kannst du zum Beispiel als Beilage zur Grünen Soße machen, oder mit einer leckeren Meerrettich-Sahne-Sauce servieren.
Reste machen sich gut als Rindfleischsalat oder Suppeneinlage für eine klare Brühe.
Für dieses Rezept hier brauchst du ein Stück vom Rind, entweder Tafelspitz oder Bug.
Den Bug erkennst du daran, dass er in der Mitte einen dünnen Streifen Gelee hat, während der Tafelspitz eher sehr mager ist. Beides schmeckt gut, ich bevorzuge aber den Bug - ich bilde mir ein, er ist saftiger.
Zutaten:
ca. 1 kg Rinderbug / Tafelspitz
1 große Zwiebel mit Schale
1 EL Öl
2-3 Möhren
1 großes Stück Knollensellerie
1/2 Stange Lauch
1 Zweig Petersilie
1 Lorbeerblatt
1 TL Pfefferkörner, angedrückt
2 TL Salz
Zubereitung:
Die Zwiebel ungeschält halbieren und mit der Schnittfläche nach unten inklusive Schale in einen Suppentopf legen. Ohne Fettzugabe den Herd auf höchste Stufe stellen und die Zwiebelhälften anrösten lassen.
Das restliche Gemüse waschen und grob zerkleinern. Mit dem Öl in den Topf geben und ebenfalls leicht rösten.
Wenn alles schön Farbe genommen hat mit Wasser aufgießen, ca. 1,5 Liter.
Petersilie, das Lorbeerblatt, die Pfefferkörner und das Salz mit hinein geben und warten, bis es kocht.
Dann in das kochende Wasser das Rindfleisch legen und darauf achten, dass es möglichst vollständig mit Wasser bedeckt ist. Eventuell noch Wasser auffüllen, aber langsam, damit es nicht aufhört zu kochen.
Den Deckel auflegen und die Temperatur soweit herunter drehen, dass das Wasser nur noch leicht siedet. Das sollte mit Stufe 3 (beim Herd von 1-9) der Fall sein.
Das Fleisch muss insgesamt 2,5 bis 3 Stunden köcheln, nach der Hälfte der Zeit einmal umdrehen. Es ist gar, wenn du mit einer Fleischgabel relativ leicht einstechen kannst.
Das Kochfleisch könnte jetzt direkt gegessen werden.
Ich koche es aber immer schon am Vortag und lasse es in der Brühe erkalten.
Wenn es dann zum Einsatz kommen soll, nehme ich es aus der Brühe und schneide es in fingerdicke Scheiben. Kalt lässt es sich wesentlich einfacher schneiden und ich bin beim Kochen nicht unter Zeitdruck, dass es rechtzeitig gar wird.
Die Zwiebelschalen aus der Brühe fischen und die Fleischscheiben ziegelartig in die Brühe legen. Dann die Brühe mit dem Fleisch entweder auf dem Herd oder im Backofen erhitzen.
Zum Servieren einfach in der Brühe liegen lassen und nur die größeren, eher unschönen Gemüsestücke entfernen. Oder in eine große Schale legen und mit der durchgesiebten Brühe begießen.
Die Brühe logischerweise nicht wegschütten, am nächsten Tag gibt das eine leckere Nudelsuppe, oder du frierst die Brühe portionsweise ein für Saucen und sonstiges.
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